RESONANZ – STIMMEN ZUM FILM


Preise

LINIE 41 – Gewinner des Spezialpreises auf dem 13. Neisse Film Festival  (Mai, 2016 ). Begründung der Jury des Filmverbands Sachsen:

neisse

„Der Preisträgerfilm lässt uns Zeuge einer langen Reise zweier Protagonisten werden, deren Ausgangspunkt nicht unterschiedlicher sein könnte: wenige Kilometer, dafür aber Welten voneinander entfernt. Er erzählt von Sühne und Demut und es ist der große Verdienst der Regisseurin, den beiden Männern die letzten Meter ihrer Reise ermöglicht zu haben. Mit großer Empathie tritt sie als das Bindeglied auf, welches gebraucht wird, um eine individuelle Geschichte von universeller Gültigkeit zu Ende zu erzählen. Der Preisträgerfilm stellt sich der Manipulation der Geschichtsschreibung der Systeme und der persönlichen Verdrängung der Geschichte entgegen. Er zeigt, dass solange Hoffnung besteht, Ehrlichkeit, Empathie und Selbstreflektion die Grundlage unseres Zusammenlebens sind. Wir gratulieren Tanja Cummings zum Gewinn des Spezialpreises des 13. Neisse Film Festivals für ihren Film ‚LINIE 41′.“

 

Presseartikel

TV-Berichterstattung (WIELKOPOLSKA TV) zur Vorführung am 12. 4. 2017 in der Gedenkstätte des Vernichtungslagers Kulmhof. www.wielkopolska.tv/chelmno-film

»Mir sajnen do!«  von Ellen Presser  21.4.2017 in der Jüdischen Allgemeinen

 „Rückkehr in die Stadt des Ghettos“ von Jürgen Langenkämper (Mindener Tageblatt) 8.3.2017: Bericht zur Vorführung im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit

BERICHT zur Veranstaltung am 26.1.2017  Youtube-Kanal des Landtags von Mecklenburg-Vorpommern —-> https://www.youtube.com/watch?v=1iiqihPbWHY

„Hauptdarsteller aus zwei Welten“  von Uwe Köhnke (Ludwigsluster Tageblatt) 17.1.2017:  Vorführungsankündigung/Rezension

INTERVIEW von Barbara Hoppe > mit Tanja Cummings im FEUILLETONSCOUT (5.11.2016).

„Doppelte Spurensuche“ von Marten Klose (Emder Zeitung) 26. 10.2016: Rezension EMDER Zeitung 26.10.2016

„Düsseldorf: Dokumentarfilm „Linie 41“ geht auf Spurensuche mit Holocaust-Überlebenden“ von Claudia Hötzendorfer (report-d) 29.10.2016: http://www.report-d.de/Kultur/Film/Duesseldorf

„Der Kampf mit der Vergangenheit“ von Sarah Kugler (Potsdamer Neueste Nachrichten) 17.6.2016: www.pnn.de/potsdam-kultur/

„Der Kampf mit der Vergangenheit“ von Sarah Kugler (Potsdamer Neueste Nachrichten) 17.6.2016: www.pnn.de/potsdam-kultur/

„Späte Suche“ von Helmut Reister (Jüdische Allgemeine) 25.2.2016: www.juedische-allgemeine.de/spätesuche

„Zwei Paralle Welten“ von Holger Catenhusen (Potsdamer Neueste Nachrichten) 15.1.2016: www.pnn.de/potsdam/1041028/

„Bewegendes Suchen und Verstehen“ von Patrick Plewee (Emder Zeitung) 28.10.2015: www.linie41-film.net/emderzeitung

 

12472322_10153686452999858_7344769079477301817_n Zeitzeugen im Dokumentarfilm, das heißt oft „sprechende Köpfe“ und wenig oder gar keine filmische Gestaltung. Nicht so bei Cummings. Sie führt ihre Protagonisten an immer neue Orte, folgt ihnen bei Begegnungen mit ehemaligen Nachbarn, in Archive, Gedenkstätten und die Universität Lodz, wo sie vor Studenten über ihre Erinnerungen Auskunft geben. So gewinnt ihr Film an Dynamik, wird quasi zum dokumentarischen „Road Movie“, dessen Spannungsbogen weniger aus den Ortswechseln als aus dem resultiert, was die beiden Zeitzeugen zu sagen und zu zeigen haben.“ (Hans-Peter Dicks in CINEARTE, März 2016)

Stimmen

„Cummings verzichtet auf große Anklagen, gibt nur das Nötigste an Sachinformation und verlässt sich weitgehend auf die emotionale Kraft ihrer Bilder. Kameramann Marek Iwicki folgt dem Geschehen flexibel und mit wachem Auge und schafft mit klug komponierten Einstellungen eine Stimmung zwischen Staunen und Nachdenklichkeit.“ (Hans-Peter Dicks in CINEARTE, März 2016)

Stimmen

„Es entsteht eine Lektion in Geschichte, ohne vereinfachende Didaktik oder vorgestanzte Lerneinheiten und damit so modern, wie sie heute gebraucht wird.“ (Hans-Peter Dicks in CINEARTE, März 2016)